Freitag, 29. Juli 2011

It's over...

Dinge gehen vorbei und hinterlassen einen Eindruck, eine Veränderung, die mit Freude angenommen wird. Schließlich entwickeln wir uns aus all dem weiter, werden stärker und sicherer, fassen leichter Fuß in fremden Gebieten und bekommen ein größeres Selbstvertrauen.

Und doch, wir vermissen zu schnell Dinge; wollen Vergangenes wieder haben, obwohl wir es dabei belassen sollten. Es ist die schöne Zeit, die uns so süchtig macht und uns nach etwas verzehrt, dass einfach nicht mehr sein soll.

Mittwoch, 27. Juli 2011

The power of Childen


Es ist das Lachen, das mein Herz immer wieder zum weinen bringt, den Spaß den ich in den Augen erkenne; die Freude die den kleinen Körper so erfüllt. Ich werde umzingelt von diesen Gesichtern, die mich anstrahlen, einfach nur weil ich für sie da bin und sie beschäftigt. Es ist egal, ob es ein Ball oder ein Ring ist, nach dem sie Jagen oder Suchen müssen. Wichtig ist nur die Freude, eine Freude die mich begeistert und zeigt, wie wenig ich noch mit diesen kleinen Wesen gleich habe, wie verbittert ich geworden bin.
Ich lache, weil die Kinder das sehen wollen, wenn ich mit ihnen im Wasser spiele. Ich danke für jeden Ball und Ring den sie zu mir zurück bringen, dabei so wunderbar lachen und erneut nach dem Spielzeug fragen, dass ich nur lächelnd ihnen das geben kann was sie wollen. Doch mit jedem mal steigt eine Frage in mir, die mich aufzufressen scheint.

Warum kann ich nicht wie sie sein...? Einfach nur glücklich?

Montag, 25. Juli 2011

Aussichtslos

Und wieder einmal hat es mich erfasst, die Ergebenheit des Schicksal; das Akzeptieren der Unveränderbarkeit. Ich spüre den Frust über eine Niederlage, etwas negatives an einer Tatsache und träume davon diese Niedergeschlagenheit abzulegen, indem ich einfach besser werde. Doch in meinen Tagträumen sieht es so einfach aus. Mit jedem Versuch, der mich auffangen soll, wander ich wieder in das alte Muster und verfalle in die Schnelligkeit des Alltags. Ich denke schon garnicht mehr, sondern handel so wie es mir die Intuition vorgibt. Doch jedes mal sehe ich, wie es nur zu einer weiteren verlorenen Schlacht führt.

Wieder einmal fange ich an zu zweifeln, hauptsächlich an mir selber, weil nicht das klappt was ich will, egal wie sehr ich mich anstrenge. Immer wieder hoffe ich, dass ich wieder zu dem Talent werde, dass all das mit ein bisschen Übung meistert. Doch irgendwie will es nicht funktionieren...

Samstag, 23. Juli 2011

"Lächel doch mal!"

Es gibt Tage im Leben, an denen man denkt, dass einfach garnichts mehr Sinn macht. Tage, an denen man am liebsten einfach nur alles zerstören will, weil es einem schlecht geht und der andere einem mit seinem fröhlichem Verhalten nervt.

Die Überwindung dieser Tage ist wohl anstrengender, als die der anderen, denn man muss Fehler ausbügeln, wenn man wieder halbwegs zur Besinnung gekommen ist. Diese Fehler jedoch können bereits einen Schaden verursacht haben, der nicht so einfach zu vergessen ist. Und was dann...?

Mittwoch, 20. Juli 2011

Seifenblasen...?

Ich stehe in einem Feld von Seifenblasen, eine jede glänzt und leuchtet in einer anderen Farbe und Größe. Manche sind wie der Regenbogen, andere wie ein kleiner durchsichter Ball, der beim Durchblicken die Welt anders färbt. Vielfach sind diese vorhanden, umzingeln mich und streifen meine Haut.
Glücklich wie ein Kind greife ich nach einer blauen Blase, bin ungeschickt und lasse sie zerplatzen. Doch warum sollte ich traurig sein? Ein erneuter Versuch wird gestartet, nun ist eine andere Kugel mein Ziel, eine Rote. Erneut zerplatzt diese, bevor sie ruhig in meiner Hand zum stehen kommt, doch dieses mal bin ich noch gröber und mache weitere Kugeln kaputt, ohne diese wirklich als Ziel gehabt zu haben.
Mit jeder weiteren Kugel die Zerstört wird, wandern die Kugeln weiter, rücken nach und lassen mich dauerhaft in dem Feld stehen, dass einfach so unendlich weit zu sein scheint; kein Ende kennt. Voller zuversicht übe ich weiter, versuche die Kugeln zu fangen und fest zu halten, schließlich kommen immer wieder neue Seifenblasen, so als würde irgendwo ein altes Männchen sitzen, das mir diese vor die Füße bläst.


So könnte es wohl aussehen, sehe diese Bilder vor meinem inneren Auge, doch bei ihnen erfüllt mich eine Trauer, die mich ruhig stehen bleiben lässt. Ich lerne aus den Fehlern der Gedanken; sehe, dass der Versuch eine Kugel zu bekommen nur schwer mit Erfolg gekrönt ist. Warum also diese schönen Dinge zerstören, auch wenn irgendwann das Ergebnis da ist? Natürlich, ich denke nicht Selbstsüchtig genug, doch dies macht mich aus. Oder?
Und so bleibt mir nichts anderes übrig, als zuzusehen, wie die Blasen um mich herum wandern, während Tränen das Gesicht herab laufen, weil ich zu feige bin, zu viel Angst davor habe, eine zu zerstören. Denn eins weiß ich genau... ich zerstöre mich selber damit.

Dienstag, 12. Juli 2011

Das Spiel der Götter


Go wird in den Asiatischen Geschichten als das Spiel der Götter bezeichnet, weil viel mehr Züge als im Schach (Shogi im Asiatischen Bereich), auch das Spiel der Könige genannt, möglich sind, eine deutlich größere Anzahl von Spielsteinen und deutlich mehr Tiefsinnigkeit möglich ist. Während Schach eine Schlacht sein soll, ist Go ein ganzer Krieg.

Lange ist es her, dass ich dieser Sucht nachgegangen bin, doch es dauerte nicht lange um wieder ihr zu verfallen. Genauso wie das Schreiben ist es ein wundervolles Gefühl die Steine in der Hand zu haben oder sie im Netz der unbekannten Möglichkeiten auf ein Virtuelles Spielbrett zu setzen. Neben dem Gefühl sich auf diese Art und Weise intelligent zu bekämpfen, ist der Rausch vorhanden, einen Kampf zu gewinnen der schon verloren scheint. Dieses ewige Spiel um Leben und Tod reizt...

Sonntag, 10. Juli 2011

Die Zeit...

ist ein Faktor, der mir derzeit sehr stark in die Quere kommt. Aus diesem Grund hat sich auch auf diesem Blog in letzter Zeit nichts getan. Dafür ist jedoch auch ein anderer Umstand verantwortlich. Für meinen Rechner ist das Netzteil kaputt gegangen, was dazu führt, dass dieser derzeit nur sinnlos herum liegt.
Neben dieser Schwierigkeit bin ich im Moment im Praktikumsstress, wenn man das so sagen kann. Als Animateur für Kinder und Erwachsene im T.U.R.M., Erlebniscity Oranienburg habe ich zwar keine wirklich lange Arbeitszeit, aber dennoch falle ich nach fast jedem Arbeitstag einfach ins Bett.

Aus diesem Grund bitte ich die Nachrichtsschwache Zeit zu billigen. Auch mein schreiben auf den anderen Blogs hängt damit derzeit etwas zurück. Ich hoffe dies in nächster Zeit nachholen zu können.

Wenn möglich versuche ich ab nächste Woche wieder in den alten Rhytmus zu kommen, mit dem ich sonst geschrieben und gelesen hatte.

Freitag, 1. Juli 2011

Panik

Es gibt Momente in meinem Leben, wo ich grundsätzlich in eine Unruhe verfalle und mich frage, was ich tun soll. Für solche Momente hat sich mein Hirn zum Weglaufen entschieden. Wenn es mir schlecht geht, ich bemerke einen Fehler gemacht zu haben, jemanden enttäuscht oder verletzt zu haben, laufe ich, weil ich es kann.
Diese Freiheit des Kopfes, die mich umhüllt, ist die Anstrengung wert, denn Gedanken sind vergangen, Gefühle unwichtig. Es ist eine meditierende Phase, wo einem alles egal sein kann; eine Phase, in der Ich bin, weil ich nicht denke.