Samstag, 11. Januar 2014

- CXVII - I see fire


Still ist es geworden, wage kaum zu reden, kann der Enttäuschung kein Ausdruck verleihen. Und die sonst unendlichen Wörter versiegen unten den Flammen der Hilflosigkeit, einem Gefühl der Machtlosigkeit, während die Welt sich hinter einem Schleier zu verstecken scheint.

Irgendwann brennt eine Sicherung durch, Wahnsinn wird zur Normalität und jeder glaubwürdige Menschenverstand verschwindet hinter aberwitzigen Gedanken. Und dann wendet das Spiegelbild sich ab, tritt davon und kehrt nicht mehr zurück.

Mittwoch, 8. Januar 2014

- CXVI - Ein Blick ins Morgen

Und immer noch schreiben wir unsere Geschichten, verstecken hinter den Fassaden nie ermüdender Mauern das zermarterte Hirn und die geschundenen Gedanken. Bemalen die Steine brüchiger Wände mit blumigen Gemälden und versuchen den Wasserfall hinter einem absinkenden Vorhang der Pointe zu verstecken.


Große Lichter besangen ein gehendes Jahr, erhellten das Kommende und gaben die Hoffnung verändernder Explosionen. Mit gewaltigem Applaus forderte der Himmel seinen Tribut, verschenkte die Erinnerung an schwächere Abende, nahm die ängstlichen Sorgen vorüber gehender Momente. Und erneut stehe ich da, betrachte das von Menschenhand erschaffene Werk, lobe die unantastbare Musik, fasse entfliehende Gedanken und versinke in der schwelgenden Zukunft.