Dienstag, 23. August 2011

alltäglich...

Immer wieder sehe ich mich vor einem Spiegel stehen, das Gesicht betrachtend, das mir jedes mal die selbe Geschichte erzählt. Es sind die Augen, die mich irgendwie bannen, weil sie so traurig auf mich gerichtet sind. Mich fesseln die Narben, die Erinnerungen hervor rufen, die längst vergessen und durch jüngste Ereignisse wieder hervor gerufen wurden. Aus diesen folgt die Angst, die ich dachte überwunden zu haben aber gerade in den selben Situationen immer wieder ausbricht.

Im Endeffekt verändert das Wasser alles, weil es, während es über das Gesicht läuft, wie ein Maske die Züge verändert und entstellt, damit niemand sieht, wie schrecklich ich wirklich aussehe.

1 Kommentar:

  1. entstellt das Wasser dich wirklich? Ich finde Wasser wirkt meistens eher erfrischend. Oder meinst du Tränen?

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