Samstag, 18. Juni 2011

Eine Zeit zum träumen

Ich höre und ich sehe, fühle, rieche, merke und erinner mich. Alles, was einst war, fliegt auf einmal vorbei und winkt mir trotzig zu. Meine Finger regen sich, wollen etwas ungreifbares erfassen und fest halten. Übrig bleibt die Luft und der Himmel voller Sterne, die mir gehässig ins Gesicht lachen, weil sie so weit weg sind. Jeder Stern ist ein Traum, unrealistisch; ein Wunsch, unerfüllbar.
Einzig übrig bleibt das, was immer bei mir ist und an dem ich mich erfreuen kann. Ich lausche und singe, denke und schreibe. Und zwischen all dem blicke ich auf und sehe die Sterne verschwinden.

Kommentare:

  1. Hm, super geschrieben! Echt toll. Wenn ich das mal so sagen darf, ein sehr persönlicher Text, aber nicht ZU persönlich. Normalerweise habe ich ein wenig Schwierigkeiten, mich in deine Texte einzufühlen, weil du sie allgemein hältst mit "man" und "jeder", wobei ich lieber "ich" und "du" - Texte lese. Aber dieser hier ist schön. Eine perfekte, kleine, ehrliche Momentaufnahme, ich liebe sowas.
    Lass dir mal ganz viel Liebe hier. (Und du findest mehr Leser, wenn du Werbung machst, zbps. im P.-Forum oder über Twitter undundund ...)

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  2. Es war ein Test, ein Versuch die Texte besser zu gestalten. Und ich muss sagen: mir selber gefällt es gut. Im normalfall bin ich meinen Texten ja kritisch gegenüber gestimmt.
    Ich danke dir für deine schönen Worte...
    und zur Werbung: ich mach sowas nicht gerne, ganz davon abgesehen, dass ich nicht bei Twitter bin :)
    Aber vielleicht gehts ja wirklich im p.-Forum, mal schauen wie ich diese Werbung angenehm gestalten könnte... kennst mich ja, muss was besonderes sein

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  3. Lange habe ich auf diesen Blog gewartet. Nun ist er da. Heir fühle ich mich wohl und lese gerne deine Worte. Sie berühren!
    Du wirst binnen kürzester Zeit viele Leser erlangen, auch ohne Werbung. Aber natürlich ist es wahr, wenn die Menschen nichts von ihm wissen, können sie ihn nicht suchen / finden. Ich hätte da auch noch einen Tip: Verfolge Blogs, die dich interessieren und / oder schreibe Kommentare mit deiner Handschrift, deinem unverkennbaren Stil.
    Ich hoffe, du verfolgst mich nicht zu Werbezwecken. Ich werde dich aber nun auch verfolgen, und freue mich auf die nächsten Worte.

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  4. Will bloß nicht, dass du an Ermangelung an Lesern nicht mehr schreibst, kennst mich ja und ich kenn dich. Natürlich, der effektivste Weg ist Aktivität. Der Rest kommt von allein, schreiben kannst du ja.

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  5. Jetzt habt ich glatt vergessen, was ich dir auf deinen Kommentar unter meinem neuesten Artikel antworten wollte. Achso, ja, besagte Person denkt, dass Gegensätze und Veränderungen auseinandertreiben. Für mich gibt es auch nichts Schöneres, als Veränderung ...

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  6. herzallerliebstes dankeschön :)

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  7. Dankeschön! Na ja, das darüber-schreiben ist schon immer meine Therapie gewesen, obwohl es die Gedanken nicht unbedingt ... weggehen lässt. Nicht immer jedenfalls.
    Joggen hat mir da nicht im Geringsten geholfen, aber Natur tut es schon, wenn ich draußen bin und mal photografiere, am Liebsten zu ungewöhnlichen Morgen- oder Nachtzeiten ... das ist befreiend und kopfleerend.

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  8. Zeit, nach den Sternen zu greifen, bevor sie verschwinden. Warum willst du da einfach zusehen?

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