Dienstag, 21. Juni 2011

It's just a dream...

Ein weißes Feld umhüllt mich, begrenzt von der unendlichen Weite des Himmels, der in seinem wundervollstem Blau erstrahlt. Die Sonne blendet mich, färbt meine graue Haut angenehm braun, während der kalte Wind meine Ohren umweht und die Lippen zum zittern bringt. Berge grenzen in der Ferne, sind vom schönem Weiß bedeckt und lassen mein Herz frohlocken. Langsam setzte ich mich in Bewegung, immer schneller werdend. Das Weiß vor mir verändert seine Form, biegt sich mal nach links, mal nach rechts, während sich Bäume langsam in mein Blickfeld schieben.
Ich fliege, zumindest habe ich dieses Gefühl, denn immer schneller ziehen die grünen Tannen vorbei, immer schneller schlägt mein kleines Herz. Voller Verlangen richtet sich der Blick in die Ferne, die Iriden versteifen sich auf die Berge, die mit einem Kreuz der Eroberung bestückt sind, dem Zeichen der Freiheit.
Unerreichbar wirken die Gipfel, was mein treues Herz kurz stocken lässt und mir den Atem raubt. Während diesen kurzen Moment denke ich, viel sogar. Schneller! Unbeschreibbares geht in meinem Kopf vor, zwingt meinen Körper immer mehr, immer stärker auch wirklich alles zu geben. Die Muskeln ziehen sich zusammen, strecken sich. Ich spüre die Schmerzen, weil es zu viel ist. Und doch drängt der Geist immer weiter...
Irgendwann gibt es nichts mehr; die Schmerzen sind weg, genauso wie das Weiß unter mir. Die Berge nähern sich, während ich immer weiter in das blaue Reich gezogen werden. Ich seh mich um und erkenne die Flügel, die ich die meinen nenne.

Die frische Luft, verbunden mit dem Gefühl der Schmerzlosigkeit, geben mir den Gedanken der Freiheit, schenken mir die Zuversicht das Ziel erreicht zu haben, bevor ich überhaupt da bin. Was sonst so fern schien, ist mit einem mal nah. Ich erkenne die Unebenheiten in dem Gipfel, erkenne das große Kreuz, das den höchsten Punkt markiert und eifer mit den Schlägen der Flügel mit, die mich immer näher heran bringen.

Dunkelheit umhüllt mich, begleitet von einer Melodie, die mir nur allzu bekannt ist. Grelles Licht lässt meine Augen wieder schließen, bevor sie wirklich offen waren. Das einzige was ich tun kann ist aufzustehen, während mein Herz weint...

1 Kommentar:

  1. danke fuer deinen kommentar..

    aber ich werds ihm niemals sagen, weil er viel zu unreif ist, so etwas zu verstehen. aber danke.

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