Sonntag, 12. Juni 2011

The time will come...

Wir Menschen beschäftigen uns mit dem Leben wie kein anderes Wesen auf dieser Welt. Wir denken an den Tod, als würde er immer hinter der Tür warten und heimlich lachen, weil er uns gleich erwischen würde. Wir haben diesem "Phänomen" eine Gestalt gegeben und fürchten uns vor dieser, denn sie reißt uns aus diesem Leben heraus und zieht uns in ein dunkles Loch, aus dem wir, je nach Religion, irgendwann heraus kommen werden. Oder auch nicht.

Der Tod ist etwas, an den wir zu viele Gedanke vergeuden, denn im Endeffekt kann er sowieso nicht aufgehalten werden. In unserer Zeit erhalten wir uns immer länger am Leben, schieben es auf die Forschung und Entwicklung, die Richtlinien zur gesunden Ernährung. Wir erkennen nicht, dass wir uns - umso länger wir dieser Angst nicht entgegen treten - immer mehr in dem Loch der Verzweiflung verlaufen, weil wir noch so viel erreichen wollen.
"Ich war noch nicht in New York, habe noch nicht den Big Ben gesehen. Nie war ich in einer Pyramide, habe auf der Chinesischen Mauer gestanden und den Himalaya von nahen betrachten können."
Um unserer Angst zu bekämpfen geben wir uns selber Ziele und wissen dabei nicht einmal, dass wir diese niemals erreichen werden. Wir werden blind vor Angst, denn trotz den Gedanken an diese traurige Welt, wollen wir nicht gehen. Es kann einfach nur zu früh sein...

Alle Wesen sterben, altern und verwelken, kriechen in die Gräber und von dort in die Flammen der Vergesslichkeit, der Hölle oder wo immer auch hin, je nachdem was ihnen ihre Theologie vorschreibt. Und wenn es schließlich soweit ist, bemerken wir, dass wir nie gelebt haben.

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