Freitag, 9. September 2011

Etwas Psychologisches...

Immer wieder gebe ich mir eine Aufgabe, eine Herausforderung. Jedes mal spüre ich, wie mir diese aus den Händen zu gleiten scheint, denn umso näher ich dem Ziel komme, umso größer und schwieriger wird das Unterfangen.
Es ist Angst, denn etwas anderes kann es aus psychologischer Sicht nicht sein. Versagensängste, dass ich nicht nur mich, sondern auch alle anderen Enttäusche. Ich will, so wie jeder Mensch, Anerkennung für meine Leistungen, auch wenn ich mich dafür kaputt mache.

Und immer weiter geht der Zerstörungswahn des Körpers, immer mehr locke ich aus diesem, der so großartig ist, dass er mich immer wieder erstaunt. Es scheint so, als hätte mein Körper garkeine Grenze, ich müsste nur lernen das Gegebene zu nutzen, mit richtigen Techniken das beste aus meinem Leib hervor zu holen.
Doch ich kenne meine Schwächen, die die Prozentzahl des Scheiterns ins Unermessliche steigern. Denn immer wieder stürze ich mich unvorbereitet in den Kampf, lasse es jedes mal wieder darauf ankommen, dass mein Körper zugrunde geht und dabei mein restliches Selbstwertgefühl mit in die Hölle des Versagens zieht.

Kommentare:

  1. Wow... ich wünschte ich könnte so toll schreiben... Du solltest Bücher herraus bringen, oder ähnliches!

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  2. Hey, so ist es bei mir auch, du kennst die Lösung doch. Regelmäßiges Training, dann fühlst du dich sowohl körperlich, als auch mental vorbereitet und hast nicht das Gefühl, versagt zu haben, weil du dich nicht darauf vorbereitet hast.
    Du leistest außerdem Großartiges, das musst du bloß bemerken und es gibt auch einen Punkt, an dem man zufrieden sein darf!

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  3. Dankesehr für deinen Kommentar. Wie immer bin ich.. unglaublich dankbar für deine Worte. Und ebenso für das, was du hier schreibst.
    Zwar kann ich das dieses Mal nicht hundertprozentig nachempfinden, denn bei mir ist es nicht der Körper, den ich an seine Grenzen treibe, sondern nur der Kopf. Es ist schrecklich, wie sehr man sich selber hinunterzieht. Und wie wenig man sich dagegen wehren kann. Egal, wie man es anstellt.

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  4. Ja, da hast du natürlich recht. Ich finde es wunderbar, dass du es schon im Allgemeinen veröffentlichst!

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  5. Mein Körper lässt mich oft im Stich, ist anfällig für alles mögliche, vor allem für psychisches. Und doch ist es mein Kopf, der Kämpfe mit sich selbst ausübt, mit mir, mit allen um mich herum. Er nimmt mich auf den Arm, das denke ich manchmal wirklich doch vielleicht will er mich auch nur vor mir selbst schützen.

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