Dienstag, 24. April 2012

- LI - Das weiße Symbol

Seit Tagen schaue ich den Tauben beim Fressen zu, werfe ihnen immer wieder Brotstücke vor die Schnäbel und lächel aufgrund der Vertraulichkeit die sie mir entgegen bringen. Es ist zu einem Rhytmus verkommen, zu einer Freundschaft von der wir Beide etwas haben.

Immer wieder bestaune ich das weiße Kleid, das wie Diamanten in der Sonne funkelt wenn die kleinen Vögel sich erheben und gen Himmel fliegen. Immer wieder verfange ich mich in der Sehnsucht, wenn ich ihnen hinterher sehe. Weil ich wie ein Baum Wurzeln habe, auf der Erde festgewachsen bin und mich nicht in die Lüfte erheben kann.

Kommentare:

  1. Danke für die Erinnerung.
    Man sollte den Regen wohl wirklich nie vergessen, denn auch er kann besondere Momente oder Veränderungen hervorrufen und ist eine gute Abwechslung, um wieder einen klaren Kopf zu bekommen.

    Alles in der Welt geht seinen Lauf. Die Dinge sind so, wie sie sein sollten. Das gilt nicht nur für den Regen, sondern auch für die Tauben. Ein Kreislauf, der sich immer und immer wiederholt. Mag sein, dass wir mit der Erde verwurzelt sind, aber dennoch können wir zumindest in Gedanken fliegen.

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  2. Es ist zwar schon sehr lange her, doch ich wollte dir noch für deinen letzten Kommentar danken. Speziell deine bedeuten mir immer sehr viel, ich dachte, das sollte ich mal los werden.
    Ebenso ist es mit deinen Texten. Ich halte sie für etwas wirklich sehr besonders. Auch diesen. Und ich verstehe es so gut, diese Art der Sehnsucht, wenn man die Freiheit, die in jedem Flügelschlag eines Vogels steckt, beobachtet.

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