Samstag, 8. Oktober 2011

- VII - Freundschaft

Es beginnt in frühen Jahren, umgeben von all dem Spielzeug und den ganzen Wundern der Welt, die erkundet werden wollen, in denen wir uns Freunde suchen, um unser Essen, in Form von Süßigkeiten, und den Spaß, in Form der Spielzeuge, mit anderen zu teilen. Ohne Hintergedanken reden wir miteinander, wenn wir es überhaupt schon können, und verbringen Zeit zusammen, einmal, weil wir es müssen, aber auch, weil wir es so wollen. Unbewusst freunden wir uns mit einer Person an, weil diese einfach dauerhaft mit einem etwas macht.

Es sind die Jahre, die so vieles verändern. Freunde kommen und gehen, manche bleiben ein Leben lang, andere sind nur für einen Abschnitt wichtig. Es liegt immer an uns selber, wie weit wir eine Person an uns heran lassen, damit diese bei uns bleiben kann, als Unterstützung, als Freund. Doch was wäre die Welt, wenn es so einfach wäre? Mit dem steigern der Jahre werden immer mehr Dinge wichtig, um eine Freundschaft zu erhalten. Während es in den Kinderjahren der Spaß war, der einander verband, ist es nun der Prestige, der wichtig wird. Das Ansehen, Geld und die Berühmtheit sind für viele ein Faktor geworden, der einen erst zu einem Freund macht. Falsche Freunde nennen wir sowas, weil wir, wenn einmal nichts davon mehr da ist, wieder alleine sind, ohne Freunde dastehen.
Doch es sind nicht nur die falschen Freunde, die einen alleine lassen. Irgendwann trennen sich die Wege, Freundschaften, die vorher so stark waren, stehen mit einmal unter einer schweren Probe. Die Entfernung ist zerstörend, weil eine Freundschaft auf Umgang basiert. Wäre es nicht sinnvoll, diese zu erhalten?

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